WAKE UP MAN ist 
eine Bewegung von Männern für Männer deine Chance!

Unsere Vision ist es, Männer wieder in Kontakt zu bringen mit
ihren männlichen Qualitäten ihren Frauen sich selbst beruflichem Erfolg

WAKE UP MAN ist eine Bewegung von Männern für Männer.
Unsere Vision ist es, Männer wieder in Kontakt zu bringen mit
ihren männlichen Qualitäten.

Männerbücher

„Der falsche Feind. Schuld sind nicht die Männer.“

Christine Bauer-Jelinek:

Der falsche Feind. Schuld sind nicht die Männer.

Ecowin/ Salzburg 2012; 174 Seiten.

Im Laufe der Recherche für mein eigenes Buch zum Mann-Frau-Thema und Gender lernte ich das Buch „Der falsche Feind. Schuld sind nicht die Männer.“ (2012) der renommierten österreichischen Wirtschafts- und Macht-Coachin sowie Bestseller-Autorin, Christine Bauer-Jelinek, kennen. Was für ein unglaublich bereicherndes Buch zu diesem Thema aus der Feder einer Frau! Bauer-Jelinek charakterisiert die gesellschaftliche Situation pointiert und mit teils geradezu schonungsloser Offenheit. Es war die profunde Sicht der „Macht-Expertin", die mich von Beginn des Buches bis zur letzten Seite in den Bann zog. Es ist absolut lesenswert, was hier zu Papier gebracht wurde: frisch von der Leber weg geschrieben, klar und kritisch. Ein unglaublich kompetentes und mutiges „Nestbeschmutzer-Buch“ bezüglich Feminismus. Ein Mann könnte sich wohl nie erlauben, SO zu formulieren. Danke!

 

Männer auf der Suche. Sieben Schritte zur Befreiung.

Steve Biddulph 


Beust-Verlag / München 2001; 287 Seiten.

 

In „Die Ausgangslage“ – beschreibt der Autor zu Beginn des Buches mit den Worten Robert Blys die Männerlage deutlich genug: „Bist du schon deprimiert genug?“ Wer ‚deprimiert genug’ ist, rastet entweder aus, oder öffnet sich letztlich doch noch dafür etwas zu wandeln.

Während Frauen sich gegen Unterdrückung zur Wehr setzen mussten, ist es für Männer die Isolation. „Feinde und Gefängnisse, denen Männer entkommen müssen heißen: Einsamkeit, zwanghaftes Wettbewerbsstreben, lebenslange emotionale Scheuheit.“ Biddulph weiter: „Die Frauenbewegung sah sich hauptsächlich äußeren, feindlich gesinnten Kräften gegenüber. Die Feinde der Männer finden sich oftmals im Inneren: in den Mauern, die wir um unsere Herzen gebaut haben. Deshalb muss der innere Wandel zuerst kommen ...“ (S. 16)

21. Februar 2014
Klaus Podirsky
geschrieben von

Frauen fühlen anders. Männer auch.

Barbara Schweder 


Orac-Verlag / Wien 2012; 191 Seiten 

Was uns die Autorin in sowohl leicht lesbarer, als auch wissenschaftlich fundierter Weise auf den 191 Seiten ihres Buches vorstellt, ist ein Plädoyer für die Weisheit der Natur. Sie hat – so die Autorin, Forschungsassistentin an der Uni-Wien und Assistentin am Institut für forensische Neuropsychiatrie am Neurologischen Psychiatrischen Zentrum Belvedere, Wien – die Menschen(gehirne) von Mann und Frau unterschiedlich emotional ausgerüstet, um, einander ergänzend, den soziologischen Entwicklungserfolg der Menschheit voranzutreiben. Buben / Männer verarbeiten Gefühle nachweislich völlig anders – weil ihr Gehirn über die Jahrhunderttausende völlig anders damit umzugehen gelernt hat. Was in unserer heutigen, emanzipatorisch intendierten Zeit leicht und oftmals als ‚männlicher Mangel’ bewertet wird, beschreibt die Forscherin und Buchautorin auf sensible, leichtverständliche und humorvolle Weise. Ihre Sicht ist vom Verständnis geprägt, dass es nur die Weisheit der Natur sein kann, welche solche neurophysiologischen Differenzierungen und Anlagen über zeitlich derart lange Entwicklungsräume der Evolution entstehen, bewähren – und auch bewahren – lässt, keinesfalls ein Mangel! Mit-Gefühl für einander zu initiieren ist hier groß geschrieben. 

18. Januar 2014
Klaus Podirsky
geschrieben von

Männlichkeit leben. Die Stärkung des Maskulinen

Björn Thorsten Leimbach 


Ellert & Richter Verlag / Hamburg; 5. Auflage 2011; 330 Seiten 

Das Buch richtet sich an Männer, die ihren Abenteuergeist und Freiheitsdrang auch in einer guten Partnerschaft ausleben wollen. Hierzu ist ein Zugang zum eigenen Herzen nötig, um mehr Liebe, Herzlichkeit und Mut zu entwickeln.“ Soweit ein Auszug aus dem Backpage-Text’.

Männlichkeit leben“ ist jedenfalls ein spannendes und informatives Buch zum Thema ‚Mann-Sein’. Sehr fundiert, klug recherchiert und flüssig geschrieben. Hier ein paar Zitate: „Männerfreundschaften entstehen durch gemeinsames Erleben ... Männer finden dies in fairem und ehrlichem Streit, wo echter Kontakt, Gegenwärtigkeit und Nähe entstehen.“ (S. 230, 250) „Der Krieger hat gelernt, Nein zu sagen, sich abzugrenzen und gegen etwas oder jemand zu kämpfen. Der nächste Schritt ist es, Jasagen zu lernen – eine Herzensqualität.“ (S. 201) Und zum Thema ‚Frauen-bzgl.-Machos’: „Abgelehnt wird nicht die Männlichkeit an sich, sondern die permanente Zurschaustellung männlicher Attribute und vor allem die permanente Gewaltbereitschaft, die eine Kompensation für die tief verwurzelte Unsicherheit des Machos darstellt.“ (S. 70)

18. Januar 2014
Klaus Podirsky
geschrieben von

Das Mann/Frau Buch – Die Transformation der Liebe

Ron Smothermon M.D. 

J. Kamphausen Verlag / Bremen 1988 (11. Auflage 2009); 282 Seiten 

Vorneweg: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es u.a. auch klare Hinweise bzgl. der Aufgaben – und ‚Nicht-Aufgaben’ – von Mann/Frau, Elternschaft und Kindschaft formuliert, ohne dabei unterschwellige Bewertungen abzugeben oder auf das nötige Augenzwinkern bzw. Selbstironie zu vergessen. Inhaltlich und für mein Empfinden den wertvollsten Profit für mein Bewusstsein ergeben Kapitel IV: „Mutter – des Einzelnen Beziehung zu allen Frauen“ und Kapitel V: „Vater – des Einzelnen Beziehung zu allen Männern“. Vor allem der – in dieser vom Autor gewählten Darstellung – so plausibel und erhellend wirkende Aspekt frühkindlicher Prägung durch die Eltern (jene hier so benannte, unbewusst verinnerlichte ‚Liste’ – Was bedeutet ‚Frau’ durch das prägende Erleben von Mutter?! – ‚Mann’ durch Vater?!) für spätere Beziehungs-Partner ... WOW!?! – Eine echt verrückte Sache. Kein Wunder dann, WIE und WARUM diejenigen, die einst beim ersten Kennenlernen unser Interesse entfachten (unbewusst gedacht: ‚Diese Person ist ja SO ANDERS als MEINE ‚Liste’ von Frau / Mann – kann das echt wahr sein?!’), sich häufig so radikal zu wandeln scheinen, je länger wir mit ihnen zusammen sind. Was hier fehlt ist Bewusstheit und echtes Mit-Gefühl für das Wesen der / des anderen – ‚Transformation’ – so der Autor. Denn letztlich bestätigt sich ja DOCH, was unser Verstand schon zu ‚wissen’ meint! 

‚Recht haben – oder glücklich sein ...?!’ – DAS IST HIER DIE FRAGE. Wie würden Sie sich entscheiden wollen? – Und was tun Sie wirklich ...?! :( 

18. Januar 2014
Klaus Podirsky
geschrieben von

Der letzte amerikanische Mann

Elizabeth Gilbert 

Berliner Taschenbuch Verlag, 2010
 
Bis zum Ende war mir nicht klar, ob es sich um einen Roman oder um eine autobiographische Geschichte handelte. Wie am Ende des Buches dann zu lesen war, fand die Geschichte wirklich statt und ich habe selten eine so spannende Erzählweise erlebt, wie sie Elizabeth Gilbert an den Tag legt. Ich verschlang die 380 Seiten in sechseinhalb Stunden.
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Es ist einerseits unglaublich, wie konsequent ein Mann seiner Vision folgt, andererseits ist die heroische Glorifizierung eines unreflektierten Mannes, der es nicht schafft, aus den Fußstapfen seines Vaters zu treten, als Mann nur schwer zu nehmen. Eustace Conway ist sicher ein bemerkenswerter Pionier, in mancher Hinsicht für manche Männer auch ein Vorbild. Er zog sein Ding durch, doch für welch' einen Preis. Wow!
 
Er lebte jahrelang im Wald und entwickelte sich von einem beseelten, mit der Natur verbundenen Menschen, zu einem besessenen, ruhelosen Extremisten, der es trotz seiner Begabungen nicht schaffte, die Menschen um sich herum wirklich zu berühren. Der Titel "Der letzte amerikanische Mann" ist daher irritierend, weil ein Mann für mich neben seinem Ding viel mehr Herz braucht. Absolut lesenswert.
03. Januar 2014
Robert Pap
geschrieben von

Männer – Das schwache Geschlecht und sein Gehirn

Gerald Hüther:

Vandenhoeck & Ruprecht/ Göttingen 2009; 142 Seiten

Nicht die Männer haben die Sexualität erfunden, sondern die Sexualität die Männer.“ Hmm?! – Das klingt ja zunächst ziemlich kryptisch, aber der Autor liefert im Buch anhand wesentlicher Beispiele das Verständnis hinterher. Für ihn sind Männer in fast jeder Hinsicht „... nicht das stärkere, sondern das extremere Geschlecht.“ (S. 56) und diese These untermauert er nachhaltig. Ein meiner Ansicht nach äußerst lesenswerter Text aus der Feder des vermutlich prädestiniertesten und renommiertesten Mannes auf diesem Feld: des Mediziners, Gehirnforschers und Professors für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen, Gerald Hüther. Der Autor gilt als pädagogisch leidenschaftlicher Befürworter eines lebenslangen ‚Erfahrungs-Lernens’ (wissenschaftliches Schlagwort: ‚erfahrungsbedingte Neuroplastizität’), das von ihm aus hirnphysiologischen Aspekten ganz GROSS GESCHRIEBEN wird.

18. November 2013
Robert Pap
geschrieben von

Wo bist Du Mann?

Über das Schweigen der Männer und ihre verborgene Innenwelt.

wo bist du man

Michael Addis ist klinischer Psychologe und hält nicht zurück, was er von Evolutionsbiologie hält: gar nichts. Für ihn sind es rein die gesellschaftlichen Ereignisse, die Männer zum Schweigen bringen. Und über das Schweigen handelt auch das Buch.

01. März 2013
Robert Pap
geschrieben von

Beziehung

ein Irrgarten zwischen Lust und Frust

beziehung

Norbert Arlt ist Psychotherapeut und begibt sich mit seinem zweiten Buch auf eine Weltreise in den Beziehungsirrgarten. Ein Freudianer mit Jung'schen Ansätzen, der sogar die Epigenetik beschreibt.

01. März 2013
Robert Pap
geschrieben von

SeelenGevögelt

Manifest für das Leben

seelengevoegelt

Der Titel mag zunächst vielleicht etwas befremdlich klingen, er entspricht aber der lebendigen Sprache des Autors und meint das mutige ‚Sich-dem-Leben-Hingeben’ – ganz ohne ‚wenn-und-aber’. So wie der Autor über das Leben schreibt, kommt einem die heute gängige Art angepassten Lebens auf dieser Erde ebenso absurd vor, wie nach New York zu fahren, um dort dann primär damit beschäftigt zu sein, ‚dass-eh-nichts-passiert’. Was für ein begeisterndes Buch!

01. März 2013
Klaus Podirsky
geschrieben von