WAKE UP MAN ist 
eine Bewegung von Männern für Männer deine Chance!

Unsere Vision ist es, Männer wieder in Kontakt zu bringen mit
ihren männlichen Qualitäten ihren Frauen sich selbst beruflichem Erfolg

WAKE UP MAN ist eine Bewegung von Männern für Männer.
Unsere Vision ist es, Männer wieder in Kontakt zu bringen mit
ihren männlichen Qualitäten.

Männlichkeit leben. Die Stärkung des Maskulinen

Björn Thorsten Leimbach

 

Ellert & Richter Verlag / Hamburg; 5. Auflage 2011; 330 Seiten 

Das Buch richtet sich an Männer, die ihren Abenteuergeist und Freiheitsdrang auch in einer guten Partnerschaft ausleben wollen. Hierzu ist ein Zugang zum eigenen Herzen nötig, um mehr Liebe, Herzlichkeit und Mut zu entwickeln.“ Soweit ein Auszug aus dem Backpage-Text’.

Männlichkeit leben“ ist jedenfalls ein spannendes und informatives Buch zum Thema ‚Mann-Sein’. Sehr fundiert, klug recherchiert und flüssig geschrieben. Hier ein paar Zitate: „Männerfreundschaften entstehen durch gemeinsames Erleben ... Männer finden dies in fairem und ehrlichem Streit, wo echter Kontakt, Gegenwärtigkeit und Nähe entstehen.“ (S. 230, 250) „Der Krieger hat gelernt, Nein zu sagen, sich abzugrenzen und gegen etwas oder jemand zu kämpfen. Der nächste Schritt ist es, Jasagen zu lernen – eine Herzensqualität.“ (S. 201) Und zum Thema ‚Frauen-bzgl.-Machos’: „Abgelehnt wird nicht die Männlichkeit an sich, sondern die permanente Zurschaustellung männlicher Attribute und vor allem die permanente Gewaltbereitschaft, die eine Kompensation für die tief verwurzelte Unsicherheit des Machos darstellt.“ (S. 70)

Der Autor zeichnet in seinem Buch ein höchst differenziertes Bild an Betrachtungsweisen, Aspekten und Handlungsbedarf. Bewusstheit ist für den Autor offenbar DAS ‚Um-und-Auf’ schlechthin. Dem Thema ‚Aggression’ und ‚Aggressions-Kontrolle’ sowie der Bedeutung eines bewusst-spielerischen Umgangs mit Aggression sowie der damit verbundenen Chance auf Transformation zu Engagement und Disziplin, widmet der Autor ein sehr lebendiges und anschauliches Kapitel: Mit Aggression spielen, sie zu kultivieren, statt sie zu verdrängen hilft. Und noch etwas zu den Frauen: „Die Strategie ‚zu siegen, ohne zu kämpfen’ wird in der asiatischen Kampfkunst als die höchste und edelste Form des Kämpfens angesehen. Und Frauen wenden diese Kampfform oft noch perfekter an: Die Frau siegt, ohne dass der Mann die Waffen wahrnimmt, mit denen er niedergestreckt wird.“ (S. 101)

Was beim Lesen des Buches nachdenklich stimmt, sind die eindringlichen Hinweise zwischen den Zeilen: Das Männliche muss sich neu finden / erfinden, sonst wird es in dem Maß verloren gehen, wie es heute in der Gesellschaft im Begriff ist, seine ureigenste Qualität einzubüßen und damit seine Kraft und Essenz zu verlieren.


Klaus Podirsky

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18. Januar 2014
Klaus Podirsky
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